Vorstandschaft

1. Vorsitzender      Lothar Kost (10. l.)
2. Vorsitzender Willi Kästel (7. l.)
Schriftführer Volker Sturm (1. l.)
1. Kassenwart August Joa (6. l.)
S(w)inging Storks Volker Sturm
Protokollführer Willi Kästel
Beisitzer

Tobias Haigis (3. l.), Franz Kästel (5. l.), Markus Kästel (4. l.),Thaddäus Kästel (2. l.), Roland Kästel (8. l.),

Robert Lutz (9. l.)

Auf den anderen Bildern: Ralf Bayer, Robert Reis, Karl Schaaf

Vorsitzende seit 1868

1868 - 1913    Fußer, Daniel
1914 - 1930 Settelmeyer, Jean
1930 - 1933 Kästel, Franz I.
1933 - 1945 Kästel, Phillip I.
1946 - 1953 Weber, Willi
1953 - 1969 Hilschmann, Georg
1969 - 1994 Weber, Edmund
1994 - heute Kost, Lothar

Aus der Geschichte des Männerchors

Im Jahr 1868 ging man daran, auch in Geinsheim einen weltlichen Männerchor zu bilden. Das mag vielleicht seinen Grund darin haben, dass schon seit 1791 hier ein Männerchor der “Chorsängerverein” bestand, der sich, wie der Name sagt, ganz dem Kirchengesang verschrieben hatte und sich nur nebenbei dem weltlichen Lied zuwendete.

Infolge Fehlens der ersten Protokollbücher und sonstigen Unterlagen können nur die wichtigsten Tatsachen berichtet werde.
Erster Vorstand des Vereins war Daniel Fußer, der bis zu seinem Tod im Jahre 1913 den Verein leitete.
Erster Dirigent war der Schullehrer und “greffier” Sebastian Schneider, der das Amt 1874 seinem Sohn, dem Hauptlehrer Philipp Schneider, überließ.

Die erste Vereinsfahne wurde nach dem Krieg 1870/71 angeschafft. Ein genaues Datum der Einweihung ist nicht bekannt. Dagegen ist der Verein im Besitz eines Manuskriptes mit dem Festgedicht zur Fahnenweihe. Es trägt das Datum vom 10. September 1871 und die Unterschrift “Philipp Schneider”. Laut Text wurde dieses Fest der Fahnenweihe im Geinsheimer Wald abgehalten.
Diese Fahne ist in den Wirren des nationalsozialistischen Reiches abhanden gekommen. 1904 wurde die zweite Fahne angeschafft. Diese zweite Fahnenweihe war mit einem Waldfest verbunden. Viele Vereine und Männerchöre waren von auswärt gekommen.

Nach der Machtergreifung durch den Nationalsozialismus wurde alles gleichgeschaltet und auf das Dritte Reich abgestimmt. So wurden im Vollzug der Gleichschaltung die beiden weltlichen Chöre 1933 zusammengelegt. Die Leitung hatte Hauptlehrer Weinspach.
Auf der neuen Fahne stand: “Männerchorgesangverein 1791-1933”

Nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges trennten sich die beiden Vereine wieder. Seit März 1946 existierte wieder der Männergesangverein 1868 unter Leitung von Hauptlehrer Ludwig Roeßler.

1970 wurde ein sogenanntes Weinhaus gebaut, das jährlich zum Neustadter Weinfest an der Südostecke des Bahnhofsvorplatzes aufgebaut und bewirtet wurde. Es wurden  Geinsheimer Weine sowie Spießbraten vom Rost angeboten.
Der Arbeitseinsatz für die aktiven und passiven Mitglieder war riesig, da über die 14- bis 16tägigen Saison bis zu 150 Personen unentgeltlich im Einsatz waren.
Während des Weinlesefestes im Jahre 1990 war das Weinhaus des MGV letzmals in Neustadt aufgestellt und bewirtschaftet worden.

Ein besonderes Ereignis war am 6. November 1987. Es wurde ein vom Männergesang- verein lange verfolgtes Ziel, nämlich ein eigenes Sängerheim zu besitzen, Wirklichkeit. An diesem Tag konnte nach über dreijähriger Bauzeit in der Ortsmitte von Geinshiem das ansehnliche Sängerheim eingeweiht werden.
Der stattliche Bau war zum größten Teil in Eigenleistung errichtet worden. Nur wenige bauausführende Firmen mußten für Spezialarbeiten herangezogen werden. Darauf ist man im MGV besonders stolz. Rund 40 Mitglieder des Vereins waren über drei Jahre unermüdlich im Einsatz und erbrachten beim Bau des Hauses etwa 11.000 Stunden Eigenleistung. Einzelne Helfer opferten unentgeltlich bis zu 2.000 Stunden ihrer Freizeit.
Ohne die Leistung der zahlreichen Helfer schmälern zu wollen, müssen zwei Personen genannt werden, die sich bei der Verwirklichung des Bauvorhabens in besonderer Weise hervorgetan haben. Es sind dies die beiden damaligen Vorsitzenden des MGV, Edmund Weber und Michael Joa.

Nach 26 Jahren gab Edmund Weber den 1. Vorsitz aus gesundheitlichen Gründen ab. In der Generalversammlung am 13. Dezember 1994 wurde Lothar Kost als Nachfolger gewählt.
Die verjüngte Vorstandschaft nahm sich als erste Aufgabe die Gründung eines Jugendchors vor. Der Jugendchor besteht bis zum heutigen Tage und wirkte bereits bei mehreren Auftritten (Konzerte, Vereinsjubiläen usw.) mit.

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